Unser Glossar

Digitalisierung von A bis Z

a

Agilität

Agilität ist die Gewandtheit, Wendigkeit oder Beweglichkeit von Organisationen und Personen bzw. in Strukturen und Prozessen. Es wird flexibel auf unvorhergesehene Ereignisse und neue Anforderungen reagiert. In Bezug auf Veränderungen wird nicht nur reaktiv, sondern auch proaktiv gehandelt. Bei der agilen Softwareentwicklung sind, gemäß dem Manifest für Agile Softwareentwicklung von 2001, die Individuen und Interaktionen den Prozessen und Tools übergeordnet.

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Algorithmus

Es gibt je nach Anwendungsgebiet verschiedene Definitionen eines Algorithmus. Der Begriff Algorithmus umfasst mittlerweile eine breite Spanne von Verfahren in der Mathematik und der Informatik. Algorithmen stellen eine Grundlage der Programmierung dar und sind unabhängig von einer konkreten Programmiersprache. Allgemein gesagt legt ein Algorithmus eine Vorgehensweise fest, um ein Problem zu lösen. Anhand dieses Lösungsplans werden in Einzelschritten Eingabedaten in Ausgabedaten umgewandelt.

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Application / App

App ist die Kurzform vom englischen „Application“. Damit ist eine Anwendungssoftware gemeint, also ein ausführbares Programm, das eine mehr oder minder nützliche Funktion erfüllt, aber nicht relevant für das Funktionieren eines Systems selbst ist. Im deutschen Sprachraum wird darunter vor allem Anwendungssoftware für mobile Endgeräte verstanden.

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Augmented Reality (AR)

Augmented Reality, auch „Erweiterte Realität“ genannt, bezeichnet eine computerunterstützte Wahrnehmung bzw. Darstellung, welche die reale Welt um virtuelle Aspekte erweitert. Nicht zu verwechseln ist die Augmented Reality mit der Virtual Reality (VR). Dabei nimmt der Nutzer, anders als bei der Augmented Reality die Realität nicht mehr wahr, kann jedoch die gezeigte Realität hören, sehen und auch fühlen. Demnach ist der ausschlaggebende Unterschied zwischen AR und VR, dass der Nutzer sich bei Virtual Reality so fühlt, als wäre er vor Ort, wohingegen er bei Augmented Reality vor Ort sein muss, um zusätzliche Informationen sehen zu können.

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Automatisierung

Automatisierung ist der selbstständige Betrieb von Maschinen, der menschliche Kommunikation oder Kontrolle vermindert oder überflüssig macht, wenn alles planmäßig abläuft. Im Rahmen der IT-Automatisierung, wird Software zur Erstellung wiederholbarer Anweisungen und Prozesse verwendet, die eine menschliche Interaktion mit IT-Systemen ersetzt oder reduziert. Automatisierungssoftware arbeitet innerhalb der Grenzen dieser Anweisungen, Tools oder Frameworks, um die Aufgaben mit wenig oder ganz ohne menschliches Eingreifen auszuführen. Im Zuge der raschen Verbreitung von virtualisierten Netzwerken und Cloud-Services ist eine Automatisierungsstrategie unabdingbar.

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b

Backend

Als Backend wird innerhalb der Softwarearchitektur der Teil einer Applikation oder eines Systems bezeichnet, der im Gegensatz zum Frontend nicht für den Nutzer direkt sichtbar ist, sondern die Datenverarbeitung durchführt. Teile des Backends sind unter anderem Datenbanken und deren Anbindung sowie die interne (oder auch systemseitige) Funktionalität.

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Backlog

Im Projektmanagement bezeichnet ein Backlog eine Liste von noch zu erledigenden Aufgaben innerhalb eines Projektes bzw. noch zu erfüllende Anforderungen eines Produktes. Im Speziellen wird der Begriff Backlog in Scrum in Form eines Product Backlogs und/oder eines Sprint Backlogs verwendet.

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BANT

Budget  Kann sich die Firma unsere Dienste leisten?
Authority  Entscheider identifizieren – Wer darf Entscheidungen treffen?
Need  Bei welcher Problemstellung können wir unterstützen? 
Time  Wie lange wird unsere Hilfe benötigt? Gibt es eine Deadline?

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Big Data

Das Schlagwort Big Data steht für besonders große Datenmengen. Die Verfügbarkeit umfassender Datenressourcen wird durch das Internet beschleunigt. Fortschritte in der Technologie und der Anwendung Künstlicher Intelligenz machen es immer leichter, aus diesen Daten, die in strukturierter oder unstrukturierter Form vorliegen, neue Erkenntnisse zu gewinnen.

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c

Change Management

Change Management bezeichnet das planvolle Management von Veränderungsprozessen beginnend beim Ausgangszustand hin zu einem Zielzustand. Darunter wird die Umsetzung einer strategischen Ausrichtung unter Anwendung verschiedener Methoden, Konzepte und Instrumente verstanden. Neben formalen Aspekten der Planung berücksichtigen Change-Management-Prozesse zunehmend "weiche" Faktoren der Veränderung (Verbesserung interner Kommunikation, Umgang mit Widerständen, Steigerung der Motivation etc.). Die generelle Aufgabe eines Change Managements liegt darin, dass Kontinuität, Stabilität und Qualität der angebotenen Dienste bei systemrelevanten Änderungen nicht beeinträchtigt werden.

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Clean Code

Clean Code wird im allgemeinen als Begrifflichkeit für klar verständlichen, nachvollziehbaren, logischen Softwarecode verwendet. Sie zielt verstanden als Prinzip darauf ab, Code nicht nur leicht lesbar, sondern auch erweiterbar, änderbar und wartbar zu machen. Wichtig ist, dass dies nicht nur für den ursprünglichen Ersteller Gültigkeit besitzt, sondern für jeden Entwickler, dem der Code übergeben wird.

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Cloud Computing

Als Cloud Computing wird die Bereitstellung von IT-Infrastruktur verstanden. Das beinhaltet zum Beispiel den Speicherplatz, die Rechenleistung oder Anwendungen über das Internet. Die IT-Infrastrukturen sind also nicht lokal installiert. Über einen Webbrowser greifen Nutzer auf die Anwendungssoftware und Dienstleistungen mittels Schnittstellen zu.

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Code Review

Jede entwickelte Quellcodezeile wird durch ein Teammitglied geprüft und erst nach erfolgreicher Freigabe in das Repository veröffentlicht.

Customer-Experience-Management (CEM)

Bezeichnet die aktive Bildung und Aufrechterhaltung möglichst enger Kundenbindungen. Darunter fallen all jene Maßnahmen, die darauf abzielen, dem Kunden ein positives Nutzererlebnis bei der Verwendung eines Produkts oder Services, etwa der Nutzung einer App, zu bescheren.

Customer Journey

Der Begriff Customer Journey bezeichnet die „Reise“ eines potenziellen Kunden über verschiedene Kontaktpunkte mit einem Produkt, einer Marke oder einem Unternehmen, bis er eine gewünschte Zielhandlung durchführt. Der Weg des Konsumenten wird in unterschiedliche Phasen eingeteilt und das von der ersten Information bis hin zur Kaufentscheidung. Eine Customer Journey kann sich über mehrere Stunden oder Tage erstrecken. Gängige Zielhandlungen sind Käufe, Bestellungen oder Anfragen.

d

Data Mining

Data Mining ist die systematische Anwendung computergestützter Methoden, um in vorhandenen Datenbeständen Muster, Trends oder Zusammenhänge zu finden. Zur Wissensentdeckung eingesetzte Algorithmen basieren unter anderem auf statistischen Methoden.

Design Thinking

Design Thinking ist ein Kreativprozess zur Ideenfindung, der sich am Nutzer orientiert und auf Design-Methoden beruht. Design Thinking stellt den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt und nicht die Lösung oder die Komplexität des späteren Produkts. Die Methode wird häufig genutzt, um Geschäftsmodelle aus der Perspektive der Nutzer neu zu denken. Der Design Thinking Prozess ist ein wichtiger Bestandteil des Ansatzes. Er wiederholt sich mehrfach in Schleifen. Dabei wird bereits recht früh auf die Erstellung von Prototypen gesetzt. Gewonnene Einsichten werden somit rekapituliert. Um möglichst viele Herangehensweisen für eine Problemstellung zu erhalten, werden für den Prozess viele Personen aus unterschiedlichen Bereichen einbezogen.

Digitalisierung

Digitalisierung bezeichnet das Umwandeln von analogen Werten in digitale Formate, sprich: die Aufbereitung von Informationen zur Verarbeitung oder Speicherung in einem digitaltechnischen System. Die Digitalisierung hat den Zweck, Informationen digital zu speichern und sie für die elektronische Datenverarbeitung verfügbar zu machen. Somit stellt die Digitalisierung eine gesamtgesellschaftliche Veränderung dar, die durch die vermehrte Nutzung digitaler Endgeräte, Software, Dienstleitungen etc. in allen Bereichen des täglichen Lebens und der Wirtschaft entsteht.

Digitale Transformation

Digitale Transformation wird häufig synonym für den Begriff Digitalisierung verwendet, bezeichnet aber nicht dasselbe. Während unter Digitalisierung die Automatisierung und Flexibilisierung bestehender Geschäftsprozesse verstanden wird, reicht die digitale Transformation noch weiter: Sie verändert die Wertschöpfungskette und Strukturen sowohl von Unternehmen als auch der gesamten Gesellschaft grundlegend. Der Kerngedanke der digitalen Transformation ist die Veränderung der Geschäftsidee durch die Digitalisierung der Prozesse, um nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen und auf dem Markt zu bestehen.

e

E-Commerce

Der Begriff E-Commerce, kurz für Electronic Commerce oder auf Deutsch elektronischer Handel, beschreibt den gesamten Handelsverkehr im Internet, unter anderem den Kauf und Verkauf von Waren im Internet. Zum E-Commerce zählt aber nicht nur das Online-Shopping, sondern auch weitere Bereiche des E-Business, wie etwa Online-Banking oder Kundenservice. Der Begriff umfasst sowohl Business-to-Consumer- als auch Business-to-Business-Geschäftsbeziehungen.

End-to-End Testing

Als End-To-End-Testing (E2E) werden Programmtests bezeichnet, in denen sich das Testszenario so nah wie möglich am späteren Einsatz durch den Endnutzer orientiert. Es sollen so viele Funktionsbereiche der Applikation, bzw. des zu testenden Systems wie möglich eingebunden und überprüft werden. Im Gegensatz dazu stehen Single-Unit-Tests.

f

Frontend

Als Frontend wird der Teil einer Applikation bzw. eines Systems bezeichnet, der durch den Benutzer bedient wird und die integrierte Funktionalität oder auch Datenverarbeitung (das Backend) aufruft. Es handelt sich im Allgemeinen also um die Benutzeroberfläche und deren Design.

FTE

Full Time Equivalent, zu Deutsch: Vollzeitäquivalent ist eine rechnerische Größe zur Messung von Arbeitszeit. FTE bezieht sich nicht auf die Anzahl realer Mitarbeiter oder Stellen in einem Unternehmen, sondern drückt nur den Zeitwert aus, den eine Vollzeit-Arbeitskraft erbringt.

g

Gamification

ist die Übertragung von spieltypischen Vorgängen und Elementen in neue Umgebungen beziehungsweise Zusammenhänge. Die ersten Einsätze von Gamification fanden in der Werbung und im Unterhaltungsbereich statt. Später erfolgte die Ausweitung auf Shopping, Fitness und Lernen. Der Erfolg von Gamification begründet sich in der Affinität vieler Menschen zu Spielen und den Emotionen, die spielerische Elemente auslösen. Alternative Begriffe im deutschsprachigen Raum sind "Gamifizierung" und "Spielifizierung".

Growth Hacking

Growth Hacking ist eine Marketing Technik, die auch als "Wachstumsmarketing" bezeichnet wird, da sie das Wachstum eines Unternehmens durch bestimmte Taktiken („Hacks“) steigern soll. Beim Growth Hacking geht es um den Einsatz von ressourcenschonenden und kosteneffektiven Marketing-Ansätzen, die dazu beitragen, eine aktive Nutzerbasis aufzubauen und zu halten, Produkte zu verkaufen und Bekanntheit zu erlangen.

h

Hackathon

Bei dem Begriff Hackathon handelt es sich um ein Kofferwort – eine Verschmelzung von „Hacking“ und „Marathon“. Es ist seit Ende der Neunzigerjahre die Bezeichnung für ein Event, an dem interdisziplinäre Teams unter Zeitdruck Konzepte, Lösungen, Apps und Software zu vorgegebenen Themen entwickeln. Ein Hackathon kennt keine Bürozeiten, er läuft rund um die Uhr, in der Regel zwischen 24 und 48 Stunden. Die Teilnehmer finden sich in Gruppen zusammen und nutzen die vorgegebene Zeit, um zunächst Ideen zu generieren und anschließend Prototypen von Produkten zu entwickeln. Die Schwerpunkte liegen dabei auf einer lockeren Atmosphäre und großer Kreativität. Am Ende eines jeden Hackathons werden die Ergebnisse dann vor einer Jury präsentiert. Als Ansporn und Motivation, sich wirklich ins Zeug zu legen, winken dem Gewinner meist Geldpreise, doch auch andere Belohnungen sind möglich.

Hybrides Arbeiten

Hybrides Arbeiten ist eine Kombination aus Arbeiten im Office und dem mobilen oder halbmobilen Arbeiten. Hybrides Arbeiten beinhaltet ein flexibles Arbeitsmodell, welches genug Raum für individuelle Bedürfnisse und Lebenssituationen lässt, da die Zeit der „Präsenzkultur“ spätestens seit Corona in vielen Unternehmen ein Ende hat.

i

Industrie 4.0

Grundsätzlich bezeichnet der Begriff der Industrie 4.0 die intelligente und dauerhafte Verknüpfung und Vernetzung von Maschinen und maschinell betriebenen Abläufen in der Industrie. Dank moderner Lösungen aus dem Bereich der Digitalisierung kann die Kommunikations- und Informationstechnologie eingesetzt werden, um Menschen, Maschinen und die daraus entstehenden Produkte miteinander zu vernetzen und somit eine deutlich höhere und effektivere Produktivität zu generieren. Je nach Unternehmen und je nach Schwerpunkt der Produktion können unterschiedliche Lösungen der intelligenten Vernetzung und Digitalisierung in Zukunft die Arbeitswelt bestimmen.

Individualsoftware

Bei einer Individualsoftware handelt es sich um Anwendungssoftware. Zur Anwendungssoftware gehören Programme und Applikationen, die für den Endbenutzer ausgelegt sind und Benutzerprobleme lösen sollen. Bei der individuellen Softwareentwicklung wird eine Anwendung entwickelt, die speziell auf Kundenwunsch und die eigenen Bedürfnisse eines Unternehmens zugeschnitten ist. Während die Standard-Software als fertiges Produkt gekauft werden kann, wird eine Individualsoftware maßgeschneidert für die Bedürfnisse eines Kunden erstellt.

Innovationsworkshop

Im Rahmen des Innovationsworkshops werden gemeinsam die wesentlichen Aspekte der aktuellen Ausgangssituation ermittelt sowie die gemeinsame Vision aller Beteiligten skizziert. Anhand dieser Eckpunkte werden anschließend kurz- und mittelfristige Ziele für das Projekt definiert.

IoT / Internet of Things

Als Interent of Things (IoT; Internet der Dinge) werden Technologien bezeichnet, die es ermöglichen physische Dinge und Anwendungen über das Internet intelligent miteinander zu vernetzen. Darunter wird das Netzwerk von physischen Objekten verstanden, die in Sensoren, Software und andere Technologien eingebettet sind, um Daten mit anderen Geräten und Systemen über das Internet zu verknüpfen und auszutauschen. Mithilfe von Informations-und Kommunikationstechniken können diese zusammenarbeiten und Interaktion mit dem Menschen ermöglichen.

j

JavaScript

ist eine Skriptsprache, die ursprünglich 1995 von Netscape für dynamisches HTML in Webbrowsern entwickelt wurde, um Benutzerinteraktionen auszuwerten, Inhalte zu verändern, nachzuladen oder zu generieren und so die Möglichkeiten von HTML zu erweitern.

Jira

Jira  ist eine Produktfamilie aus Arbeitsmanagementlösungen, die es beliebigen Teams ermöglicht, auf agile und effiziente Art zusammenzuarbeiten.

k

Kanban

Kanban ist eine Arbeitsmanagement-Methode, die darauf abzielt, Prozesse auf kleinstmögliche Komplexität zu reduzieren, ohne die Produktivität zu schmälern und die Anzahl parallel ausgeführter Prozesse zu reduzieren, um Durchlaufzeiten zu verkürzen. Dies wird dazu genutzt, Engpässe und Fehlerquellen schneller identifizieren zu können und Produktionsverluste zu vermeiden. Ursprünglich Ende der 1940er aus dem Toyota Production System entstanden, hat sich Kanban in der heutigen Zeit und besonders in der Softwareentwicklung zu einem beliebten Prozessmanagementmethoden entwickelt.

KMU

„Kleine und mittlere Unternehmen“ (kurz KMU) ist eine Kategorisierung von Unternehmen, deren Beschäftigtenzahl, Umsatzerlös oder Bilanzsummer innerhalb national definierter Grenzen liegen. In Deutschland sind diese durch das Handelsgesetzbuch (HGB) festgeschrieben, auf europäischer Ebene gibt es durch die EU außerdem eine Empfehlung für solche Grenzwerte. Bei Unterschreiten dieser spricht man von Kleinstunternehmen, bei Überschreiten hingegen von Großunternehmen.

Künstliche Intelligenz / Artificial Intelligence

Eine allgemein akzeptierte Definition zu Künstlicher Intelligenz (KI) gibt es nicht. KI ist zum einen ein Teilgebiet der Informatik, das versucht, mit Hilfe von Algorithmen kognitive Fähigkeiten wie Lernen, Planen oder Problemlösen in Computersystemen zu realisieren. Der Begriff KI steht zugleich für Systeme, die ein Verhalten zeigen, für das gemeinhin menschliche Intelligenz vorausgesetzt wird. Ziel moderner KI-Systeme (lernende Systeme) ist es, Maschinen, Roboter und Softwaresysteme zu befähigen, abstrakt beschriebene Aufgaben und Probleme eigenständig zu bearbeiten und zu lösen, ohne dass jeder Schritt vom Menschen programmiert wird. Dabei sollen sich die Systeme auch an veränderte Bedingungen und ihre Umwelt anpassen können. In diesem Sinne schafft Künstliche Intelligenz die Voraussetzungen für Lernende Systeme.

l

Location Based Services

Mit dem Begriff Location Based Services werden standortbezogene Dienste bezeichnet, die einem Nutzer anhand seiner aktuellen Position bestimmte Informationen auf seinem mobilen Endgerät bereitstellen. Über das Mobilfunknetz kann der ungefähre aktuelle Aufenthaltsort ermittelt werden. Die Nutzung von GPS ermöglicht es dem User, diesen auch selbst preiszugeben. Die darüber gesammelten Daten werden dann an die Dienstanbieter übermittelt, sodass diese dem Nutzer die gewünschten standortbezogenen Informationen senden können.

Lorawan

Lorawan steht für Long Range Wide Area Network und bedeutet bzw. ermöglicht ein energieeffizientes Senden von Daten über lange Strecken. Dies wurde speziell für das Internet of things (IoT) und Industrial Internet of Things (IIoT) entwickelt.

m

Machine Learning

Machine Learning ist ein Teilbereich der künstlichen Intelligenz. Mithilfe des maschinellen Lernens werden IT-Systeme in die Lage versetzt, auf Basis vorhandener Datenbestände und Algorithmen Muster und Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und Lösungen zu entwickeln. Es wird quasi künstliches Wissen aus Erfahrungen generiert.

MVP

Das „Minimum Viable Product“ (kurz MVP) bezeichnet die erste Iteration eines Produkts, die mit minimalem Aufwand erreicht werden kann und dabei den Kernbedarf an Funktionalität gerade deckt. Im Zuge dessen soll mit minimalem Investitionsrisiko ein Produkt entstehen, welches relevantes Feedback erzeugen kann, um die weitere Entwicklung und deren Rentabilität beurteilen und planen zu können.

Mobile Apps

Eine "Mobile App" ist eine Anwendungssoftware, die für mobile Betriebssysteme wie iOS oder Android entwickelt und designt wurde. Signifikante Unterschiede zu „Desktop Apps“, also Anwendungssoftware, die beispielsweise für Windows-PCs entwickelt wurde, sind üblicherweise die Gebundenheit an „App Stores“ (eigene Vertriebsplattformen für Mobile Apps) wie Googles „Play Store“ und deren jeweiligen Anforderungskatalog an Bereiche wie Security. Außerdem ist eine Benutzeroberfläche notwendig, die für die Bedienung durch ein Smartphone optimiert wurde und somit auf eine kleine Bildschirmgröße und Touch-Eingabe ausgelegt ist.

n

New Work

New Work stammt aus dem Englischen und wird mit „neue Arbeit“ übersetzt. Dabei geht es um ein verändertes Grundverständnis der „Arbeit“ im heutigen Zeitalter der zunehmenden Digitalisierung, Vernetzung und Globalisierung. Werte der neuen Arbeitswelt sind u.a.: Selbstbestimmtheit und Handlungsfreiheit, Offenheit, Teilhabe an der Gemeinschaft, Work-Life Balance, Wertschätzung und Vertrauen. Diese und viele weitere New Work-Kernelemente finden sich auch im agilen Mindset wieder.

Netzwerk

In der Informationstechnologie bezeichnet ein Netzwerk die Verbindung von mindestens zwei Computersystemen, entweder per Kabel oder drahtlos über eine Funkverbindung.

o

Orchard Core

Orchard ist ein quelloffenes, auf dem .Net-Framework basierendes Content-Management-Framework und Content-Management-System, das unter dem Dach der Microsoft-Stiftung Outercurve Foundation entwickelt wird.

p

Product Owner / PO

Der Product Owner (PO) ist eine zentrale Rolle innerhalb des Scrum Teams. Der Product Owner ist für die Wertmaximierung des Produkts und die Arbeit des Entwicklungsteam verantwortlich. Er ist die einzige Person, die für das Management des Product Backlogs zuständig ist und dafür die Rechenschaft trägt. Der Product Owner ist eine einzelne Person und kein Komitee. Die Rolle des POs kann auch nicht zwischen mehreren Personen aufgeteilt werden, die sich beispielsweise phasenweise abwechseln.

Projektrettung / Recovery Projekte

Das Management digitaler Transformationen und die Optimierung von IT-Systemen kann für viele Unternehmen eine große Herausforderung darstellen. Gelegentlich kann es vorkommen, dass nicht alles im Sinne des Unternehmens abläuft, in dem das IT-Projekt umgesetzt wird. Gründe dafür können in der zu optimistischen Denkweise liegen, manchmal in der falschen Herangehensweise. Bei der Implementierung von Lösungen mit mittlerem Erfolg sind Budgetüberschreitungen und Folgeprobleme charakteristisch. Projektrettungen oder „Recovery“-Projekte sind Maßnahmen oder Dienstleistungen, die Unternehmen bei schwierigen Momenten, während einer sich verzögernden Implementierung unterstützen, oder aber bei einer Situation, in der das implementierte System oder Tool nicht den spezifischen Erwartungen entspricht.

Prozessoptimierung

Als Prozessoptimierung wird die systematische Verbesserung von Abläufen und Geschäftsprozessen im Rahmen des Qualitätsmanagements und der Organisationsentwicklung bezeichnet. Die Prozessoptimierung ist ein stets fortlaufender Prozess und keine einmalige Aktion. Es geht darum, noch effektiver und effizienter zu handeln. Ebenso Einfluss auf Unternehmen nehmen die Digitalisierung oder die Automatisierung bestimmter Prozesse. Immer mehr vereinen sich diese Bereiche auch untereinander, sodass ständige Verbesserungen absolut notwendig sind. Wichtig ist es sich bei der Prozessoptimierung Ziele zu setzen und die jeweiligen Situationen richtig zu analysieren. Nur durch eine strukturierte Vorgehensweise lassen sich die Prozessoptimierungsziele auch erreichen.

q

Quellcode

(auch Scource Code genannt) ist der für Menschen lesbare Text einer Programmiersprache.

QR-Code

Der QR-Code ist ein zweidimensionaler Code, der von der japanischen Firma Denso Wave im Jahr 1994 entwickelt wurde.

r

Resilienz

Resilienz beschreibt die Stärke mit Krisensituationen fertig zu werden und leitet sich vom lateinischen Wort „resilire“ ab, das ins Deutsche übersetzt so viel wie „abprallen“ heißt. Übertragen auf die unternehmerische Sicht bedeutet Resilienz, die Fähigkeit, auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren und permanente Veränderung zu gestalten. Dies ist notwendig, da sich in Zeiten des digitalen Wandels, die Regeln erfolgreicher Unternehmensführung komplett verändern. Denn klassischer Planung bricht angesichts kürzerer Prognosehorizonte die Grundlage weg und die einseitige Fokussierung auf Prozessoptimierung entlang feststehender Entwicklungspfade wird vom Erfolgsrezept zum Risikofaktor.

React Native

React Native ist ein Open-Source-Tool zur Entwicklung mobiler Apps, das von Facebook entwickelt wurde.

s

Scrum

Scum ist ein Vorgehensmodell der agilen Softwareentwicklung, das davon ausgeht, dass Softwareprojekte aufgrund ihrer Komplexität nicht im Voraus detailliert planbar sind. Aus diesem Grund erfolgt die Planung nach dem Prinzip der schrittweisen Verfeinerung, wobei die Entwicklung des Systems durch das Team nahezu gleichberechtigt erfolgt. Die Scrum Methode ist ein Framework für agile Produktentwicklung und agiles Projektmanagement. Trotz seiner Ursprünge in der Softwareentwicklung, erfreut sich Scrum auch zunehmend in Nicht-Softwareprojekten großer Beliebtheit.G

In Scrum sind drei interne und drei externe Rollen vorgesehen. Die internen Rollen sind:

(1) der Product Owner,

(2) das Entwicklungsteam und

(3) der Scrum Master.

Zu den externen Rollen zählen:

(1) der Kunde,

(2) der Anwender und

(3) das Management.

Zu Beginn eines Sprints findet das Sprint-Planning statt. Dabei präsentiert der Product Owner dem Entwicklungsteam das priorisierte Product Backlog. Das Entwicklungsteam entscheidet eigenständig, wie viele der am höchsten priorisierten Anforderungen es im anstehenden Sprint umsetzen kann, übernimmt diese in das Sprint Backlog und plant die Tätigkeiten im Sprint.

Security

Der Begriff „Security“ bezeichnet im Sinne der Informationssicherheit Eigenschaften, Vorkehrungen, Methoden und ähnliches, um Informationsverarbeitende und -lagernde Systeme vor Gefahren und Bedrohungen zu schützen. Dabei gilt es, die Integrität, Vertraulichkeit und Verfügbarkeit sicherzustellen, um sowohl den Ansprüchen von Datenschutz und Datensicherheit gerecht zu werden, als auch generelle Handlungsfähigkeit zu garantieren.

Security Development Lifecycle

„Trustworthy Computing Security Development Lifecycle“ (kurz SDL) ist ein von Microsoft 2004 veröffentlichtes Konzept für die Entwicklung von Software, welche vor böswilligen, äußeren Angriffen geschützt ist. Es handelt sich um die Dokumentation von Prinzipien, Konzepten, Lösungen und Vorgehensweisen und deren korrekte Anwendung über den kompletten Lebenszyklus einer Software. Es beginnt bei der Ausarbeitung der Idee und der Formulierung von Anforderungen und geht über Entwicklung und Veröffentlichung hinweg bis zu Wartung und Pflege der veröffentlichten Software – auch vorangegangene Schulungen sind Teil des SDL-Konzepts.

Smart Building Solution

Mit fortschreitender Digitalisierung wandeln sich die operativen Anforderungen im smarten Gebäudemanagement. Internet-of-Things (IoT)-Plattform verknüpfen eine Vielzahl smarter Anwendungen durch beispielsweise Gateways, Sensoren und schaffen so die digitale Voraussetzung für ein zukunftsfähiges Gebäudemanagement. Smart Building Solutions schaffen eine Infrastruktur, um so eine Gebäudekonnektivität innerhalb des Hauses zu bilden.

Software as a Service

Software as a Service ist ein Teilbereich des Cloud-Computings und ein Vertriebsmodell für Software, bei dem ein Drittanbieter die Anwendungen hostet. Das SaaS-Modell basiert auf dem Grundsatz, dass die Software und die IT-Infrastruktur bei einem externen IT-Dienstleister betrieben und vom Kunden als Dienstleistung genutzt werden.

t

Test-Driven-Development (TDD)

Testgetriebene Entwicklung (eng. Test Driven Development, kurz TDD) ist keine Test- sondern vielmehr ein Designmethode. Sie sieht vor, dass der Entwicklungszyklus jeder Komponente mit dem Schreiben von Funktionstests beginnt. Darauffolgend soll gerade genug Code geschrieben werden, dass der zuvor geschriebene Test erfolgreich ist. Dieses Vorgehen bietet den Vorteil, dass dem Entwickler schnellstmöglich Feedback über die Funktionsfähigkeit des Codes geboten wird und überflüssiger Code vermieden wird. Abgeschlossen wird der Entwicklungszyklus einer Komponente durch Refactoring des Codes.

Ein Test wird geschrieben, der zunächst fehlschlägt.

  • Genau so viel Produktivcode wird implementiert, dass der Test erfolgreich durchläuft.

  • Test und Produktivcode werden refaktorisiert.Vorteile von TDD auf einen Blick:

Wartbare Qualitätssoftware:

  • kein ungetesteter Code
  • saubere/testbare Architektur durch TDD als Designstrategie
  • keine/wenig Redundanzen durch gnadenloses rechtzeitiges Refaktorisieren

Effektive und effiziente Erstellung der Software:

  • kein unnötiger Code
  • Konzentration auf das Wesentliche

Timeout

Timeout bietet eine Urlaubs- und Abwesenheitsverwaltung, die perfekt in Microsoft Office 365 integriert ist. So können Sie bestehende Logins und Office-Gruppen verwenden, um timeout zu nutzen und Verantwortlichkeiten zu verwalten. Ebenso haben Sie die Möglichkeit, bestehende Tools wie Outlook und Microsoft Teams zu nutzen, um Abwesenheiten einzusehen, Urlaubsanträge zu beantworten und über deren Status auf dem Laufenden zu bleiben. Doch auch abseits von Office 365 glänzt timeout durch eine einfache und intuitive Bedienung, die auch für mobile Endgeräte optimiert ist.

u

User Interface

UI oder das User Interface beschreibt die Benutzerschnittstelle bzw. die Benutzeroberfläche einer Website oder Software. Die Benutzerschnittstelle ist das grafische und funktionale Layout einer Anwendung. Vereinfacht gesagt beschäftigt sich UI-Design mit der visuellen Darstellung: dem Layout, den Farben, Buttons, Bildern, Illustrationen, etc. Es ist der Teil einer Website, den der User tatsächlich sieht und mit dem er interagiert.

User Experience

UX oder User Experience beschreibt die Nutzererfahrung. Die Erfahrung eines Benutzers mit einer Website, Software, App etc. wird durch die Art und Weise bestimmt, wie jener mit ihr interagiert. Ist letzteres ohne Barrieren und intuitiv möglich oder gibt es an irgendeiner Stelle Probleme? Fühlt sich die Navigation logisch oder willkürlich an? Vermittelt die Interaktion dem User das Gefühl, dass jener die mit der Anwendung zu lösenden Aufgaben, Herausforderungen oder Bedürfnisse effizient lösen kann? Oder ist die zweckmäßige Nutzung eher schwierig? Die Benutzererfahrung wird dadurch bestimmt, wie einfach oder schwierig es ist, mit den Elementen der Benutzeroberfläche, also des User Interfaces, zu interagieren, welche die User Interface Designer erstellt haben.

v

Virtual Reality

Unter Virtual Reality (VR) versteht man eine künstliche Umgebung, welche mit einer Software erstellt und dem Benutzer so präsentiert wird, dass dieser die virtuelle Umgebung als real wahrnimmt und mit ihr interagiert. Mithilfe eines Computers wird virtuelle Realität hauptsächlich durch zwei bis drei der fünf Sinne erlebt: Sehen und Hören (beziehungsweise Fühlen). Hierzu zählen zunächst 360 Grad Bilder und Videos, aber auch ganze 3D-Welten, die jedoch nur mithilfe eines zusätzlichen Tools wie einer VR-Brille erlebbar werden. Demnach ist der ausschlaggebende Unterschied zwischen AR und VR, dass der Nutzer sich bei Virtual Reality so fühlt, als wäre er vor Ort, wohingegen er bei Augmented Reality vor Ort sein muss, um zusätzliche Informationen sehen zu können.

VUCA-Welt

Der Begriff VUCA-Welt ist ein Begriff, der seit den 1980ern zunehmend im wirtschaftlichen Kontext verwendet wird: VUCA ist ein Akronym und dient als Leitlinie zur Orientierung und Fokussierung auf das Wesentliche.

Die Buchstaben stehen für

V = Volatility (Volatilität)

→ Das Marktumfeld ist in einem Prozess ständiger und gravierender Veränderung.

U = Uncertainty (Unsicherheit)

→ Zukünftige Marktentwicklungen können immer schwerer prognostiziert werden.

C = Complexity (Komplexität)

→ Simple Ursache-Wirkung-Kausalitäten gibt es nicht mehr, stattdessen wird das Umfeld von vielen unbekannten Faktoren beeinflusst.

A = Ambiguity (Mehrdeutigkeit)

→ Informationen und Sachverhalte können unterschiedlich interpretiert werden.

Um in dieser VUCA-Welt überleben zu können, ist permanenter Wandel erforderlich. Agilität ist hier eine Grundvoraussetzung: Nur mit agilen Strukturen sind Organisationen in der Lage, in volatilen Zeiten mit der erforderlichen Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Geschwindigkeit, auf unvorhergesehene Änderungen zu reagieren.

w

Wasserfall-Modell

Das Wasserfall-Modell ist ein lineares Vorgehen im klassischen Projektmanagement. Angelehnt an die grafische Darstellung einer Kaskade, bauen die unterschiedlichen Phasen des Modells aufeinander auf. Jede einzelne sollte Phase abgeschlossen sein, bevor die nächste beginnt.

Web Apps

sind Anwendungen, die über die Cloud bzw. einen Server bereitgestellt und im Browser beliebiger Endgeräte abgerufen werden.

123,.-

.NET

.NET ist der Oberbegriff für die wichtigste Softwareentwicklungsinfrastruktur der Firma Microsoft. .NET umfasst die Programmiersprachen C#, F#, Visual Basic .NET und C++/CLI

2-Faktor-Authentifizierung (2FA)

Eine 2-Faktor-Authentifizierung bezeichnet den Identitätsnachweis eines Nutzers mittels einer Kombination zweier unterschiedlicher und insbesondere unabhängiger Komponenten.

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